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  • Ihre Mutter, die später als Zeugin aussagt, widerspricht dem zum Teil, sie habe von Drogen nichts mitbekommen. Sie könne sich nur an einen Fall von sexueller Belästigung erinnern, da habe ein Kollege ihre Tochter angehalten, sich sexy anzuziehen, mit engen Leggings.

    Ah ja, wieder diese tollen Mütter, die von nichts gewusst haben wollen und auf deren Aussage immer 100 % Verlass ist, weil sie natürlich absolut alles mitbekommen.

  • Ob sie das Messer nach dem Prozess wieder haben wolle, fragt die Richterin, als sie am Ende der Sitzung am Mittwoch über die Beweisgegenstände spricht. „Nein, ich würde es sowieso zerstören wollen“, sagt die Angeklagte.

    Komische Frage.

    Naja das ist halt der "find out"-Teil.

    Soweit ich das verstehe ist es ja eindeutig das der Typ sie belästigt hat. Hätte Sie ihn gleich Umbringen müssen? Nein. Aber ich glaube ihr durchaus das dass ein Versehen war und all das hätte sich verhindern lassen wenn der Typ kein widerwärtiger Perverser gewesen wäre. Ich hoffe sie kommt frei. Jedoch so oder so hoffe ich das solche Schlagzeilen dafür sorgen das Mann sich das zwei Mal überlegt ob man ein widerwärtiges Stück Scheiße sein will oder eben nicht.

  • Puh bin gespannt wie das ausgeht.

    Meine komplett laienhafte Meinung: An sich geht jemanden zu erstechen, auch nach einer sexuellen Belästigung, schon zu weit bzw. für mich über berechtigte Notwehr hinaus.
    Allerdings scheint der Mann dann ja, als Reaktion auf die Drohung mit dem Messer, nochmal nach ihr gegriffen zu haben. Da seh ich irgendwie schon eine Gefahrensituationen die ihre Reaktion gerechtfertigt.

    Durchaus ne komplexe Frage, wo hier unrecht anfängt. Ich persönlichen tendiere dazu das der Frau in dieser Situation eher nichts vorzuwerfen ist.

    • Das Problem ist halt, dass bei sexueller Belästigung für die Frau oft auch die Gefahr einer Vergewaltigung mitschwingt, vor allem, wenn wie hier noch eine körperliche Komponente dabei ist.

      Dieses Gefühl stimmt natürlich nicht immer, aber kann mir schon vorstellen, dass man in so einer Situation nicht abwarten will, bis es zu spät ist, um zu reagieren.

    • Scheint ja gerade nicht ewähnt worden zu sein, vermutlich weil das gerade Teil des Prozesses sein wird: Wie konnte der Mann nach dem Arm greifen, nachdem er schon zurückgewichen ist? Hätte er im nächsten Moment den zweiten Schritt zurück gemacht und die Frau wollte ihre Drohung mit einem Schritt nach vorn unterstreichen? Oder war der Depp nach einen Schritt stehengeblieben und dann den Schritt wieder nach vorne zum Greifen des Armes gegangen?

  • Der wollte doch sterben! Hat sich schließlich kein Kettenhemd angezogen. Außerdem hat der Körper Mechanismen, um mit Mord umzugehen. Wäre es ein echter Mord und nicht von ihm gewollt gewesen, dann hätte sein Körper einfach automatisch die Blutung gestoppt.

    Das kann man sogar wissenschaftlich belegen. Schneidet oder piekst euch irgendwo und ihr könnt zusehen, wie die Blutung stoppt! Der wollte es so!

  • Freispruch wäre die einzige gerechte Entscheidung. Sexuelle Belästigung kann sehr schnell zu sexueller Gewalt und Tod führen. Die Frau hat diese Ereigniskette sehr effizient unterbunden.

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